Stefan Schwarz

Stefan Schwarz ist Journalist, Autor, Ehemann und leidenschaftlicher Vater. Er lebt mit Frau, Kindern und Katze in Leipzig. Seit 2001 schreibt er eine umjubelte Kolumne in der Monatszeitschrift DAS MAGAZIN. Bisher erschienen die Kolumnenbände »War das jetzt schon Sex?«, »Die Kunst, als Mann beachtet zu werden« und »Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut«. 2010 veröffentlichte Stefan Schwarz seinen ersten Roman »Hüftkreisen mit Nancy«. Zuletzt erschienen seine Erfolgsromane «Das wird ein bisschen wehtun» (2012), «Die Großrussin» (2014) und »Oberkante Unterlippe« (2016). Seine Lesungen genießen längst Kultstatus.

Programme

Ich höre dir zu, Schatz

Warum sollte ein Mann, der einige Kilo schwerer geworden ist, keinen Salto mehr machen? Wer kriegt eigentlich nach einer Scheidung die Freunde und was meint ein Mann wirklich, wenn er sagt: »Ich höre dir zu, Schatz«?

Treten Sie ein in das Schwarz’sche Familienuniversum und freuen Sie sich auf ausgesprochen süffisante Dialoge, für einen Mann fast schon untypisch ausformulierte Hintergedanken und überraschende Lösungen für Standardprobleme einer deutschen Mittelgewichtsehe.

Das wird ein bisschen wehtun

Als Max eines Nachts aufs Klo muss, sitzt da schon wer und sagt nur: "Hi!" Es ist Naddi, eigentlich Nadine, die entsetzlich distanzgeminderte, schwer impulsgeleitete erste Freundin von Sohn Konrad. Die junge Frau kann zwischen Mein und Dein nicht unterscheiden, macht einen Riesenradau im Bett und hat die unschöne Angewohnheit, laufende Fernsehsendungen durchzukommentieren. Bald liegen bei dem Mittelstandspaar Max und Dorit die Nerven blank. Damit nicht genug: Naddi liebt Kinder und will selber möglichst viele. Der achtzehnjährige Konrad ist ihr erotisch vollkommen ausgeliefert: Zeit zu handeln für Max! Nur leider hat er keine.

Lebensprall, ungemein komisch und ein bisschen weise: Stefan Schwarz' hinreißender Roman über Glück und Grauen des Familienlebens.

»Stefan Schwarz ist schlicht und ergreifend der komischste Comedy-Autor im Moment - und der sprachmächtigste.« (Jürgen von der Lippe)

Der Booktrailer zum Roman

Die Grossrussin

Ausgerechnet an seinem Geburtstag bekommt Dr. Ullrich Hasselmann Post vom Jugendamt. Das Wohl seines Kindes sei gefährdet! Seltsam: Seine beiden Töchter, allerliebste Zwillinge, sitzen gesund und munter vor ihm. Auch seine Frau Maike, eine züchtige Bibliothekarin, macht ihm nicht den Eindruck, als ob sie ihre Kinder vernachlässigen würde.

Nur sehr langsam dämmert dem braven Uni-Dozenten, dass dieses Schreiben mit einer gewissen Jelena Jefimkina zu tun haben könnte, mit der er vor achtzehn Jahren gegen reichlich Geld eine Scheinehe einging. Auf der Suche nach seinem unbekannten Sohn arbeitet sich der hypochondrische Altphilologe in die Abgründe seiner völlig zu Recht verdrängten Vergangenheit vor, in der ein alkoholkranker Heiratsvermittler, eine zu allem entschlossene sibirische Volleyballerin und ein äußerst misstrauischer Ausländerbeamter eine Rolle spielen – sowie die Frage: «Kann es Liebe geben zwischen einem sehr kleinen Deutschen und einer sehr großen Russin?» Durch sein etwas pedantisches Wesen bringt Dr. Hasselmann dabei innerhalb von wenigen Stunden zwei eigentlich rivalisierende osteuropäische Mafia-Banden komplett gegen sich auf.

Ja, es gibt auch Tote. Und zwar hallo.

Der Trailer zum Roman

Wir sollten uns auch mal scheiden lassen!

Dieses Buch hätte auch heißen können »Meine schönsten Fehleinschätzungen – zum Nachlesen und Bessermachen.« Stefan Schwarz klärt Fragen, Rätsel und Wunder einer gleichbleibend unvollkommenen Beziehung. Der Mann von nur mittlerer Statur und sehr mäßiger Toleranz lernt, dass Scheidung schlank macht, verhindert, dass sein Vater stillgelegt wird, muss erklären, warum er beim Sex die Augen zu hat, entdeckt, dass Schiebetüren Wutanfälle dämpfen, fühlt sich von seiner Frau angehäkelt und wird verlegen, wenn seine Tochter sagt: »Ich habe euch gehört.« Ja, er ist jetzt in einem Alter, in dem die Kinder später zu Bett gehen als die Eltern.Stefan Schwarz im Zenit seines Lebens. Überraschende Gedanken in eleganten Formulierungen in unmöglichen Situationen und umgekehrt. Ein Lesevergnügen für alle Menschen zwischen Flitterwochen und Rentenbescheid.

Oberkante Unterlippe

Der Schauspieler Jannek Blume wird gern als Märchenprinz gebucht. Im richtigen Leben allerdings ist er schon

ein paar Schritte weiter. Die Ehe mit der schönen Larissa war nämlich doch nicht die ganz große Romanze, und nun soll endlich auseinandergehen, was nie zusammengehörte: die Hamburger Chefarzttochter und der überimpulsive Sohn einer alleinerziehenden Berliner Köchin.

Dummerweise ist da noch der kleine Timmi, ein kluges Kind und notorischer Terrorbolzen. Jannek legt es auf einen Sorgerechtsentscheid an und hat schnell die Bude voll mit Gutachtern und Experten. Ein Mandala aus Teufelskreisen – denn je länger der Streit dauert, um so «verhaltensorigineller » wird Timmi. Und umso schwerer kann Jannek seine Neigung zum Jähzorn beherrschen, die Larissa aber immer noch recht attraktiv findet. Jannek muss handeln: Er braucht quasi sofort eine Stiefmutter mit Nerven aus Stahl und was Besseres als Prinzenjobs, und er muss den mysteriösen Mann finden, der einst in tiefer DDR sein Erzeuger wurde und wohl einiges erklären könnte.

Eine Geschichte, die ungewöhnlicher klingt, als sie ist. Eigentlich passiert sie jeden Tag irgendwo in Deutschland.

Aber niemand kann so komisch davon erzählen wie Stefan Schwarz.

Lass uns lieber morgen!

Der ganz gewöhnliche Familienkosmos, ein Paar, Kinder, Freunde, Verwandte – und immer geht etwas schief. Wobei es dann doch sehr viel heilsamer ist, das Komische darin vorzuführen, als die Dramatik zu beklagen. Stefan Schwarz liest aus seinem neuen Kurzgeschichtenband »Lass uns lieber morgen«.

Lesungen dürfen jetzt gebucht werden.

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