Sebastian Lehmann

Sebastian Lehmann, in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Seit über zehn Jahren schreibt er Kurzgeschichten über Themen wie Langeweile, Schlafen, Apokalypse, Kapitalismus und neuerdings auch Elche. Er liest auf Poetry Slams in ganz Deutschland und bei der Lesebühne Lesedüne in Kreuzberg. Zuletzt erschienen beim Aufbau-Verlag sein Hyperrealität-Hipster-Roman »Genau mein Beutelschema« und die Geschichtensammlung »Kein Elch. Nirgends«. Im Juni 2017 erscheint sein neues Buch im Goldmann Verlag.

Programme

Über Arbeiten und Fertigsein

Die „Lesedüne“ kehrt mit einem neuen Programm zurück: Es geht um Arbeit. Oder um das, was die vier Lesebühnenautoren dafür halten. Zum Beispiel: sich um kommunistische Kängurus kümmern, sich um seine badischen Eltern kümmern, sich um seine sächsischen Prollkumpels kümmern, sich um sich selbst kümmern. »Über Arbeiten und Fertigsein« ist eine kleine Fehde gegen die neoliberale Gesellschaft mit den Mitteln des real existierenden Humors.

Meine 100 liebsten Jugendkulturen

Punker, Hippie, satanischer Dark-Metaller – Sebastian hat in seinem Leben ganz schön viele Jugendkulturen durchgemacht, inzwischen ist er alt und weise, von seine liebsten Jugendbewegungen erzählt er an diesem Abend trotzdem. Aber auch alle anderen wichtigen kulturellen Themen unserer Zeit handelt er ab: Langeweile, Kapitalismus, Apokalypse, traurige Elche, fette Katzen und Telefonate mit den badischen Eltern. Dann hat das auch mal jemand gemacht.

Ich war jung und hatte das Geld

Lesung, Wahnsinn und Melancholie

Nach den großen Erfolgen der Vergangenheit (Jugend und Taschengeld), jetzt die großen Niederlagen der Gegenwart. Aber auch Scheitern ist lustig. Vor allem für die Anderen. Sebastian Lehmann erzählt vom alltäglichen kapitalistischen Irrsinn der postpostmodernen Welt und seinen Eltern. Es werden die Top 10 seiner liebsten Jugendkulturen verlesen und die größten Hits der 80er, 90er und das Beste von Heute übersetzt. Ein Spaß. Vor allem für die Anderen.

Lesebühne Fuchs & Söhne

Jeden vierten Mittwoch im Monat treffen sich Kirsten Fuchs, Sebastian Lehmann, Paul Bokowski und André Herrmann im Gemeindesaal Moabit und lesen Texte vor.