Ahne

Ahne, 1968 in Berlin-Buch geboren, ist gelernter Offset-Drucker. Die Wende war für ihn ein Glücksfall: Er wurde arbeitslos und Hausbesetzer. Ahne war etliche Jahre bei den Surfpoeten aktiv und liest jeden Sonntag bei der Berliner Reformbühne Heim & Welt. Insgesamt sind vier Bände seiner »Zwiegespräche mit Gott«, drei Bücher mit Kurzgeschichten sowie ein Lyrikband bei Voland & Quist erschienen. Ahne ist einer der bekanntesten Lesebühnenautoren der Welt.


Programme

Ahne liest, singt und trinkt

Ahne ist ein Mensch. Er ist da, weil er geboren wurde und noch nicht gestorben ist. Er setzt sich ein für alles was gut ist und kämpft gegen alles was er nicht gut findet. Er findet, dass kein Zwang zur Lohnarbeit von Nöten ist, dass jeder Mensch alles kriegen sollte was er braucht und Kinder und Tiere und Pflanzen und Mineralien, die sollte man nicht essen, außer wenn es nicht anders geht (Hunger). Ahne hasst Menschen, die überall mitmachen und er liebt Musik, die man nicht ständig hört und er liebt auch noch anderes, was er aber in diesem Profil nicht verrät, wegen Datenschutz. Kann man aber bestimmt nachlesen und dadurch herauskriegen bei dem was er so schreibt in seinen Schreibsachen. Ahne wird langsam älter, durch die Zeit.

Schockstarre Zukunft

„Wir schaffen das schon“ ist ein Satz, der an Deutlichkeit kaum zu übertreffen ist. „Wir“, das sind wir alle, also das geneigte Publikum und ich, derjenige, der auf der Bühne den Kasper macht, seine neuen Texte vorliest, sich mit Gott unterhält und auch mal singt, mit glockenhellem Stimmchen. „Wir“, das ist das Volk, das umschließt sämtliche Menschen auf der gesamten Erde, aber auch Tiere und Pflanzen und den ganzen Rest (Pilze, Traktorreifen, Altöl). Und „schaffen das schon“ dürfte ebenfalls klar sein, denn bisher haben „Wir“ es ja immer geschafft und werden es auch weiterhin schaffen, dafür sorgt allein schon die Zeit. Irgendwann nämlich ist es vorbei, geschafft, is so, kannste jeden Wissenschaftler fragen. Ich habe den Namen deshalb für mein neues Programm ausgewählt, weil ich dringend einen neuen Namen brauchte, der Alte war bereits etwas bröcklig geworden und ganz grün im Gesicht. Und wenn jetzt jemand behauptet, das sei doch ein Zitat von Angela Merkel, kann ich nur müde lächeln, denn diesen Satz habe ich bereits viel früher gesagt, 1976, beim Abtrocknen, zu meiner Mutti.

Ahne, 1968 in Berlin-Buch geboren, ist ein Mensch.

Letzte Publikation: 'Zwiegespräche mit Gott – Das vierte Buch', im Frühjahr 2016 erscheint: 'Ab heute fremd' (Kurzgeschichten und Strichzeichnungen) beides bei Voland & Quist

Rache

Das neue Musical ab März 2018!

Von Ahne und Sedlmeir.

Der erfolglose Autor Torsten McCollough begibt sich auf den Weg in seinen wohlverdienten Urlaub: Zelten in Mecklenburg-Vorpommern. Es regnet. Seine Freundin ist zwei Tage vor ihm dorthin gereist. Bei der Ankunft muss MCCollough jedoch feststellen, dass sein Mädchen verschwunden ist!

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